Schwindelfrei
KÄTHE KRATZ
autorinKäthe Kratz, 1947 in Salzburg geboren, ist eine österreichische Filmemacherin und Autorin. Sie studierte als erste Frau Regie an der Filmakademie Wien und war die erste weibliche TV-Spielfilmregisseurin Österreichs. Mit ihrer Arbeit legte sie einen Grundstein für das zeitgenössische feministische Filmschaffen in Österreich. Zu ihren Werken gehören u.a. die historische Spielfilm-Reihe „Lebenslinien“, sowie die Kinofilme „Atemnot“ und „Das 10. Jahr“.
KÄTHE KRATZ
SCHWINDELFREI
GEBUNDEN, LESEBÄNDCHEN
ca. 453 SEITEN, 12X19 CM
D: 25,00 € A: 25,70 €
ISBN 978-3-9505960-0-7
ERSCHEINUNGSTERMIN: 14.09.2026
Eine sehr persönliche Chronik, die gleichzeitig eine kollektive Geschichte erzählt und die Parole der Frauenbewegung „Das Private ist politisch“ greifbar macht.
Vom kleinen Mädchen mit Nazi-Eltern zur jungen Rebellin, die sich in der Filmakademie Wien als erste Frau einen Studienplatz für das Fach Regie erkämpft, zur selbstbewussten Frau, die als Pionierin preisgekrönte Filme dreht.
Käthe Kratz ringt ihr halbes Leben darum, ihre Herkunft abzustreifen. Gleichzeitig gelingt ihr eine außerordentliche Karriere in einer Männerdomäne. Sie kämpft für sich und für alle Frauen, ein selbstbestimmtes Leben führen zu können.
In „Schwindelfrei” zeichnet Käthe Kratz ein analytisches Bild ihres Lebens, das fest verankert ist in den politischen und gesellschaftlichen Bewegungen, die eine ganze Generation prägten: von der Nachkriegszeit über den Umbruch der 68er-Jahre und die Befreiung der Frauenbewegung. Eine zeitgeschichtliche Lebensdarstellung, die das Private und Politische untrennbar zusammendenk
„Eine belastete Vergangenheit, die Euphorie des Aufbruchs, die labile Gegenwart. Eine Wochenschau durch die Jahrzehnte.“
Käthe Kratz
„Geschichte kann man sich einverleiben. Durch Filmbilder zum Beispiel. Käthe Kratz gilt als Pionierin des österreichischen Films und schuf als Erste jene Bilder, die zur Stiftung eines weiblichen kulturellen Gedächtnisses beitrugen.“
Der Standard
„Käthe Kratz ist eine Pionierin in ihrem Feld: der nach wie vor männlich dominierten österreichischen Film- und Fernsehbranche. Sie war die erste TV-Spielfilmregisseurin Österreichs und die erste weibliche Studierende im Fach Regie an der Wiener Filmakademie.“
Ö1
„Einige ihrer Arbeiten handeln von bis heute aktuellen Themen wie Mädchenhandel („Gekaufte Bräute“) oder Flucht („Vielleicht habe ich Glück gehabt“). Einige Filme sind fast Klassiker, es gibt Parallelen zu Michael Haneke, Ulrich Seidl, Karl Markovics.“
Die Presse